Ein Kommentar zur den neuen
Rentenbescheiden von Erika Lohe-Saul
In diesen Tagen kommt der neue Rentenbescheid mit der „tollen“
Rentenerhöhung ab dem 1. Juli 2012.
Oder ist dass ganze eine Zumutung und Verhöhnung der Rentenempfänger?
Wir
meinen, es ist eine Verhöhnung für
die mehr als 20 Millionen betroffenen BundesbürgerInnen!!
Seit 2004 haben die Rentner einen Kaufkraftverlust von fast 9% hinnehmen
müssen. Hinzu kommt, dass die aktuelle Rentenerhöhung nicht einmal die
Inflation von derzeit 2,3 % abdeckt.
Nicht
genug damit, dass die RentnerInnen in den Jahren 2004,2005,2006 und 2010
Nullrunden hinnehmen mussten, 2009 keine nennenswerten Steigerungen erhielten
und 2011 mit 0,99% veralbert wurden, sollen nun die Rentner in Anbetracht der
bevorstehenden Bundestagswahl in 2013 mit einer Rentenerhöhung bei Laune
gehalten werden.
Eine Rentenerhöhung die wieder einmal an den Bedürfnissen der Bürger vorbei
geht und sie dürfte für die Menschen die teilweise jetzt schon an der
Armutsgrenze ihren Altersabend „GENIESSEN“, ein Schlag ins Gesicht sein.
Für
die Durchschnittsrentner bedeutet diese Anhebung ab 1. Juli 2012.
Männer
(West) erhalten durchschnittlich rund 21.Euro mehr, sie steigern Ihre Rente
also von durchschnittlich 948 auf 969 Euro.
Frauen
(West) erhalten durchschnittlich rund 11 Euro mehr, sie steigern ihre Rente von
durchschnittlich 502 Euro auf 513 Euro.
Männer
(Ost) erhalten durchschnittlich rund 23 Euro, sie steigern ihre Rente also von
1010 auf 1030 Euro.
Frauen
(Ost) erhalten durchschnittlich 16 Euro mehr, sie steigern ihre Rente von 703
auf 719 Euro.
Das
alles vor dem Hintergrund der wirklich fetten(!!) Erhöhungen die sich das
Bundeskabinett genehmigt hat, allen voran Frau Merkel, die sich nochmals ca. 30
% auf die Erhöungen der Bundesminister aufgeschlagen hat.
Außerdem stellt sich allerdings hier die Frage, warum nach über 20
Jahren Vereinigung von Ost und West auch in den Rentenbezügen immer noch
Unterschiede gemacht werden.
Das
Zusammengehörigkeitsgefühl von Ost und West welches immer noch nicht den
gewünschten Erfolg zeigt, wird durch diese Entscheidung unserer Politiker
sicher nicht gefördert.
Göttingen
den 25. Mai 2012


